GALERIE BORSSENANGERBULLMANN&MARN
Chemnitz / Hamburg

Künstler  Hans Winkler
1919
in Gotha geboren
1933-37
Malerlehre, erste positive Auseinandersetzung mit den damals "Entarteten"
1939-45
Militärdienst, Verwundung und Gefangenschaft
1946-49
Musikstudium in Erfurt, externes Studium der Malerei bei Prof. Markau und Prof. Gilles
1947
Mitglied des Verbandes Bildender Künstler
1948
Auszeichnung „Besonders wertvoller Kunstschaffender“
1950
Ausschluss aus dem Verband Bildender Künstler wegen "amerikanischer Tendenzen"
1951-84
Tätigkeit als Musikpädagoge,
intensive Weiterentwicklung der gegenstandslosen Malerei
1970-76
Aufgrund Materialmangels entstehen 600 Gedichte
1982
Wiederaufnahme in den Verband Bildender Künstler
1988
Wieder Zuteilung eines eigenen Ateliers
1992
Verleihung des „Weimar-Preises“ durch die Stadt Weimar
1999
muss Winkler die künstlerische Arbeit wegen seiner Erkrankung (ALS) aufgeben
im Jahr 2000 starb er im Alter von 80 Jahren
Ausstellungen (Auswahl)
1945-50
Beteiligung an Ausstellungen in Weimar, Dresden und Gotha
1950-81
Malverbot in der DDR
1981
Galerie am Sachsenplatz, Leipzig / Galerie Erph, Erfurt
1982
Galerie im Neruda-Klub, Karl-Marx-Stadt
1983
Galerie Kulturbund, Weimar
Galerie Schönhof, Görlitz
1984
Galerie Wort u. Werk, Leipzig
Galerie Hauptmarkt, Gotha
1985
Galerie im Alten Museum, Berlin
1987
Galerie in Sammlung Singer, München
1988
Galerie Mitte, Dresden
Galerie Hansering, Halle/Saale
1990
Galerie Palais, Offenbach / Galerie Filderhalle, Stuttgart
1991
Aktionshaus Kleinherz, Ludwigshafen
1992
Galerie Profil, Weimar
1993
Sonderausstellung zur 17. Hilzinger Kunstausstellung
1994
Kunstsammlungen zu Weimar
2006
Galerie Borssenanger, Chemnitz
2007
artKarlsruhe, mit J.Kummer und G.Dick Galerie Borssenanger , Chemnitz
2008
Galerie Borssenanger mit Andreas Winkler, Chemnitz

Hans Winklers Werk ist das Resultat einer großen Beharrlichkeit. Es ist geprägt durch die insistierende Geduld und moralische Integrität eines Künstlers, der die abstrakte Malerei schon früh als eine adäquate Ausdruckssprache für sich entdeckte und auch entgegen der Kunstpolitik des SED-Staates an ihr festhielt. Obgleich Hans Winkler bereits 1950 im Zeichen des Kalten Krieges wegen amerikanischerTendenzen aus dem Verband Bildender Künstler der DDR ausgeschlossen wurde, entstand in der Isolation ein Werk von beeindruckendem Umfang und eigenwilliger Kraft.
( Dr. Gerda Wendermann, Kunstsammlungen zu Weimar )

winkler
Bahnen eines leisen Tanzes, 1957
Tusche auf Papier,24x29cm
winkler
Komposition und dunkles Etwas, 1957
Acryl, Tusche auf Papier,25x24cm
winkler
Komposition und dunkles Etwas, 1957
Tusche auf Papier,25x24cm


winkler
Eine luftige Stabilität, 1995
Acryl, Tusche auf Papier,59x41cm
winkler
Schnell komponiert auf Hellblau, 1995
Acryl, Tusche auf Papier,59x41cm
winkler
Tempo und vertikales Blau, 1995
Acryl, Tusche auf Papier,59x41cm


winkler
winkler
winkler


winkler
Kopf leicht gerötet, 1997
Mischtechnik/Collage auf Malplatte, 90x71 cm
winkler
ein heller Nasenkopf, 1997
Mischtechnik/Collage auf Malplatte, 75x100 cm