GALERIE BORSSENANGER
BULLMANN&MARN
Chemnitz / Hamburg



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   100 Sächsische Grafiken 2010 - zu den Preisträgern des Wettbewerbes der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz gehören die              Künstler der Galerie Osmar Osten und Jürgen Höritzsch 

   OSMAR OSTEN "
Frauen.Brücken.Fenster" Kunstsammlungen Chemnitz, 15.August bis 3.Oktober 2010                                            zur Ausstellung erscheint ein Katalog 

   Künstler Buch Messe - 4. und 5. September 2010, Wasserschloß Klaffenbach
   Auf der Künstlerbuchmesse zeigen wir Künstlerbücher von Jürgen Höritzsch und Katja Lang sowie Grafikmappen von Osmar Osten          Peter Schnürpel und Gregor T.Kozik.                                                              
       

   Künstlerbuch "LETTERNBRUT" Jürgen Höritzsch 2009
   „Letternbrut“ ist der zweite Wurf des Künstlers in dieser Art, der Vorgänger hieß wohl nicht von ungefähr „Trance“. Bediente sich              Höritzsch beim ersten Buch textlich bei verschiedenen expressionistischen Lyrikern, so stammen die Worte des neuen Bandes              ausschließlich von ihm selbst.
   „Letternbrut“ – das Wort lässt an ein Brüten über den Büchern denken, an strenges Selbststudium...
   Aber Brut ist freilich auch die abfällig bis böse Bezeichnung für meist anderer Leute Kinder, da schwingt Genervtheit mit,...

   Und wenn wir schon mal dabei sind, lässt Brut folgerichtig auch an „brutal“ denken. – All das schwingt mit, wenn wir das Buch                öffnen...Und genauso beunruhigend fühlen sich die übrigen Visionen an, die der Künstler in seinen Radierungen heraufbeschwört.              Kein Zweifel, wir befinden uns im Reich der Träume. Doch von einer anderen Welt als der unseren handeln sie nur bedingt...                            (Hans Brinkmann, November 2009) 

   2-teiliger Katalog "Atlas der Kunst" Jan Kummer 2009
   Jan Kummer „Atlas der Kunst“ ist ein wie gesagt zweiteiliger Katalog, der in Reproduktionen die wesentlichen Arbeiten des                      Künstlers aus den ja nun zu Ende gehenden Nullerjahren aufführt; sowohl die groß- und kleinformatigen Tafelbilder in der vom                  Künstler eigens gefundenen und weiterentwickelten Technik der „Eglomisierung“ d. h. Bildnerei mit verschiedenen Materialien                  hinter Glas, als auch Kleinplastiken, Keramiken und Installationen im öffentlichen Raum.
   Der erste Teil ist robust, aus fester Pappe mit abgerundeten Ecken, ein Buch für Kinderhände, Rucksäcke oder auch für die                    Badewanne, konzipiert als reines Bilderbuch ohne Text. Im Schuber ist es mit dem zweiten, konventionellen Teil zusammengespannt,      der außer weiteren Abbildungen ein Gespräch mit Lars Neuenfeld, eine Erzählung von Jochen Schmidt und eine Kurzbiografie des            Künstlers enthält.
           (Hans Brinkmann, November 2009)